Upgraded In-Vehicle Infotainment (IVI)

Warum bestehende In-Vehicle Infotainment (IVI)-Systeme mittels Hypervisor aktualisieren?
Aufgrund des täglichen Gebrauchs von Smartphones und Tablets sind Autofahrer an Betriebssysteme gewöhnt, wie sie üblicherweise in der Unterhaltungselektronik verwendet werden. Aus diesem Grund möchten Autohersteller ihre IVI-Systeme mit diesen Betriebssystemen der Unterhaltungselektronik ausstatten. Das COQOS Hypervisor SDK bietet sich dafür an, denn damit können solche Betriebssysteme ganz leicht integriert werden: Zusätzlich zu den bestehenden, benutzerdefinierten IVI-Systemen werden einfach die neuen Betriebssysteme hinzugefügt. Dadurch gehen die Investitionen, die zuvor über viele Jahre intensiver kundenorientierter Entwicklung getätigt wurden, nicht verloren. Endkunden können nahtlos zwischen den IVI-Systemen hin- und herwechseln und werden diesen Wechsel garnicht bemerken.

Die virtuelle Automobilplattform macht es möglich
Die virtuelle COQOS Hypervisor SDK-Plattform von OpenSynergy basiert auf dem offenen Standard VIRTIO. Dieser Standard ermöglicht es, die Betriebssysteme der Unterhaltungselektronik als virtuelle Maschinen effizient in IVI-Systeme für die Automobilindustrie zu integrieren. VIRTIO ist ein seit langem in der Cloud etablierter Standard für die gemeinsame Nutzung von Geräten, der in den meisten Betriebssystemen der Unterhaltungselektronik angewandt wird. Durch diesen Einsatz Open-Source treibt OpenSynergy die Einführung von VIRTIO im Automobilbereich voran.

Partner unterstützen die reibungslose Integration
COQOS Hypervisor SDK ermöglicht es, verschiedene Betriebssysteme sicher zusammenzuführen und gleichzeitig die Interferenzfreiheit zwischen den Systemen sicherzustellen. Darüber hinaus arbeitet OpenSynergy zusammen mit Firmen der Unterhaltungsindustrie, wie Google (Android) und Banma (AliOS), damit die Integration der neuen Betriebssysteme reibungslos verläuft. Dazu gehört z.B. dass die Konformität mit der Compatibility Test Suite (CTS) und der Vendor Test Suite (VTS) von Android sichergestellt wird.

Die Performanz bleibt erhalten
Beide Systeme – das aktuelle IVI- und das Betriebssystem der Unterhaltungselektronik- laufen nebeneinander auf einem einzigen Hochleistungs-System-on-Chip. Während zusätzliche Ressourcen (z. B. RAM, CPU, Flash) für das neue Betriebssystem berücksichtigt werden müssen, erfordert COQOS Hypervisor keinen signifikanten Overhead. Das vorhandene Infotainment-System behält seine Leistung bei, denn nach dem Hinzufügen der virtuellen Maschine werden weiterhin native Treiber (Pass-Through) verwendet.

Ermöglicht regionale Anpassungen
Mit dem neuen Konzept können OEMs ihren Kunden schnell aktuelle Features (z. B. Onlinedienste, Zugriff auf App Stores) bereitstellen, auch wenn das IVI-System bereits in der Produktion ist. Außerdem können sie das IVI an die lokalen Anforderungen anpassen, d. H. ein lokales Betriebssystem (z. B. Android in den USA, AliOS in China) unkompliziert zum vorhandenen IVI hinzufügen.

Bereits in Massenproduktion
OpenSynergy hat das Konzept bereits in der Serie mit einem globalen Automobilhersteller umgesetzt. Dieser OEM kann seinen Kunden nun ein innovatives Update bieten, ohne dass dafür zusätzliche Hardwarekosten entstehen oder das Auto durch mehr Gewicht belastet wird.

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