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02.2021

Lauterbach-Tools jetzt auch für COQOS Hypervisor

OpenSynergy und Lauterbach GmbH geben ihre Zusammenarbeit bekannt. Lauterbach´s TRACE32 unterstützt nun den COQOS-Hypervisor von OpenSynergy und die darauf laufenden Betriebssysteme. Dies bietet Kunden eine effiziente Möglichkeit, komplexe SoCs zu debuggen und zu tracen, ohne dass sie detaillierte Kenntnisse über die Interaktion der verschiedenen Betriebssysteme benötigen.

Die Tool-Awareness von Lauterbach umfasst beide COQOS Hypervisor-Varianten von OpenSynergy, die für ARM A-Cores und für ARM R-Cores.  Mithilfe der COQOS-Hypervisoren können mehrerer Funktionalitäten auf einem Steuergerät oder einer MCU ausgeführt werden. Dabei stören sich die Systeme nicht, auch wenn sie unterschiedlicher Kritikalität zugeordnet sind (verschiedenen ASIL-Levels bis hin zu ASIL-D). Der TRACE32-Debugger von Lauterbach kann Interrupts visualisieren und übernimmt das Debugging für den Boot-Code ab der ersten Instruktion sowie für die Ressourcen des Gastbetriebssystems, einschließlich Anwendungscode und Prozesstabellen. Außerdem können Entwickler mit dem TRACE32-Trace-Modul die Echtzeit-Performance des Hypervisors und des Gastbetriebssystems analysieren.

Debugging und Tracing sind wichtige Schritte in einem Entwicklungsworkflow. Lauterbachs Tools unterstützen Entwickler bei der Fehlersuche, indem sie die Steuerung des Programmablaufs und somit eine Kontrolle von Zwischenergebnissen ermöglichen oder indem sie den gesamten Ablauf tracen, um ihn später analysieren zu können. Dies ermöglicht beispielsweise eine Analyse des Laufzeitverhaltens oder der Codeabdeckung, ohne dass das SoC angehalten werden muss oder eine zusätzliche Instrumentierung des Codes nötig ist. Diese Vorgehensweise garantiert, dass der ursprüngliche Code getestet ist und korrekt läuft. Dank der Partnerschaft zwischen den beiden Unternehmen können Kunden jetzt verschiedene virtuelle Maschinen, die auf einem SoC laufen, effizient debuggen und tracen, indem der entsprechende Quellcode erkannt und die zugehörigen Variablen identifiziert werden. Außerdem kann der Anwender zwischen den virtuellen Maschinen beliebig wechseln.

Regis Adjamah, CEO von OpenSynergy: „Wir sind begeistert, Lauterbach für das COQOS-Ökosystems gewonnen zu haben. Für unsere Kunden bedeutet das, dass sie ihre virtualisierten Systeme einfach analysieren und optimieren können. Die Entwicklungskontrolle ist jetzt genauso einfach und zuverlässig wie auf nativen Systemen.“

„Wir sind stolz darauf, unsere Partnerschaft mit OpenSynergy und damit die Unterstützung ihrer COQOS-Hypervisoren bekannt zu geben. Die Hypervisoren ermöglichen hochintegrierte Embedded-Systeme, die aber gleichzeitig ein weiteres Maß an Komplexität mit sich bringen. Die TRACE32-Awareness vereinfacht den Einsatz von Debug- und Trace-Tools für die Kunden und ermöglicht so eine effiziente Fehlerbehandlung und Analyse der virtuellen Gastsysteme“, sagt Norbert Weiß, Geschäftsführer von Lauterbach Deutschland.

Entwickler, die TRACE32 einsetzen, können auf Wunsch ohne zusätzliche Kosten auf die COQOS-Awareness von OpenSynergy zugreifen. Auf der Embedded World stehen Lauterbachs Ingenieure für Fragen zur zukünftigen Unterstützung der OpenSynergy-Hypervisoren zur Verfügung.

Für weitere Informationen besuchen Sie http://www.lauterbach.com