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Forschungsprojekte

Safety und Security

OpenSynergy beteiligt sich an Forschungsprojekten, um mit wichtigen Partnern das Produkt COQOS voranzutreiben. Die Zusammenarbeit mit Automobilherstellern, anderen Zulieferern und Forschungsreinrichtungen ermöglicht es OpenSynergy, neue Herausforderungen zu identifizieren und die nächste Generation von COQOS zu entwickeln.

Forschungsprojekt VirtuOS (Virtuelle Architekturen für sichere automotive Software-Systeme mit domänenübergreifender, sicherheitsrelevanter Kommunikation)

Das Projekt dauerte von 2010 bis 2012. Projektpartner waren die Technische Universität Berlin (Fachgebiet Softwaretechnik SWT am Institut für Softwaretechnik und Theoretische Informatik), das Fraunhofer-Institut für Rechnerarchitektur und Softwaretechnik FIRST und OpenSynergy. Gefördert wurde das Projekt von der TSB Innovationsagentur Berlin als Förderer und dem Europäischen Fonds für Regionalentwicklung (EFRE). Im Rahmen des Projektes wurden Entwicklungsprozesse überprüft und verbessert, Anforderungen aus ISO 26262 an OpenSynergys offener Standardplattform COQOS getestet und Teile der Plattform gemäß diesen Anforderungen angepasst. Durch die Projektanalysen hat OpenSynergy sein Kernprodukt COQOS weiter in Richtung Safety und Security optimiert. Das wichtigste Ergebnis für die Industrie insgesamt: Die Projektpartner bestätigten die Übertragbarkeit von Safety-Normen aus der Avionik auf die Automobilwelt. Weitere Informationen finden Sie hier.

Forschungsprojekt ARAMiS (Automotive, Railway and Avionics Multicore Systems)

Multicore-Systeme sind in der Unterhaltungselektronik bereits Stand der Technik. Der hohe Bedarf an Rechenleistung hat diese Technologie schon vor Jahren vorangetrieben. Wegen des wachsenden Bedarfs an hoher Rechenleistung werden Multicore-Prozessoren bei vielen Automotive-Anwendungen eine wichtige Rolle spielen. OpenSynergy ist einer von 30 Partnern in diesem bundesweiten Forschungsprojekt. Die Partner in ARAMiS haben erkannt, dass die Virtualisierungstechnologie basierend auf einem Mikrokern eine Schlüsseltechnologie darstellt. Durch sie können Multicore-Prozessoren effektiv eingesetzt werden, wenn es darum geht, die hohen Sicherheitsanforderungen für embedded Software-Anwendungen im Auto zu erfüllen.

Detaillierte Informationen über die Rolle von OpenSynergy im Projekt ARAMiS.

Forschungsprojekt EURO-MILS 

Die Integration von Infotainment-Systemen zwecks Anbindung des Autos an externe Netze ebenso wie die Reduzierung der ECUs verlangen nach Konzepten, die die Integration von Software-Systemen mit heterogenen Sicherheitsanforderungen ermöglichen. Diese Ausgangssituation veranlasste 14 Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus fünf europäischen Ländern sich am 01.10.2012 zum sogenannten EURO-MILS-Projekt zusammenzuschließen. Die Projektpartner beabsichtigen gemeinsam eine Lösung für vertrauenswürdige IKT (Informations und Kommunikationssysteme) zu entwickeln. Diese Lösung baut auf dem grundsätzlichen Ansatz der MILS (Multiple Independent Levels of Security) Architektur auf. Die MILS-Architektur basiert auf der Virtualisierungstechnologie. Das Ziel von EURO-MILS ist es, mit der erarbeiteten Virtualisierungslösung einen europaweiten Zertifizierungsstandard zu erreichen. Das Projekt arbeitet dabei Domänen-übergreifend. Zieldomänen sind insbesondere die Automobilindustrie und die Luftfahrt. OpenSynergy ist der einzige Automotive-Partner im EURO-MILS-Projekt. Damit hat sich das Unternehmen selbst verpflichtet, sich für eine Zertifizierung von Automotive-Virtualisierungstechnologie einzusetzen.

EURO-MILS is co-financed by the European Commission from the European Union Seventh Framework Programme (FP7/2007-2013) under grant agreement n°318353 (EURO-MILS project: http://www.euromils.eu ).

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Hardware Partner

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