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Forschungsprojekte

Safety und Security

OpenSynergy beteiligt sich an Forschungsprojekten, um mit wichtigen Partnern das Produkt COQOS voranzutreiben. Die Zusammenarbeit mit Automobilherstellern, anderen Zulieferern und Forschungsreinrichtungen ermöglicht es OpenSynergy, neue Herausforderungen zu identifizieren und die nächste Generation von COQOS zu entwickeln.

ARAMiS  II (Automotive, Railway and Avionics Multicore Systems)

Sicherheitskritische Anwendungen in Automobilität, Luftfahrt und Industrie 4.0 bedürfen künftig deutlich steigender digitaler Rechenleistung. Diese lässt sich über Multicore-Technologien bereitstellen. Anhand von Demonstratoren zeigte das im März 2015 erfolgreich abgeschlossene Verbundprojekt ARAMiS, dass Mehrkernprozessoren sich grundsätzlich für sicherheitskritische Anwendungen eignen. 

Daran anknüpfend hat sich ARAMiS II zum Ziel gesetzt, Entwicklungsprozesse, und Plattformen für den effizienten Einsatz industriell verfügbarer Multicore-Architekturen zu erforschen und zu optimieren. Das Konsortium von ARAMiS II startete am 1. Oktober 2016 mit den Arbeiten. Es besteht aus 33 Partnern und ist auf drei Jahre angelegt. Das Projektvolumen beträgt insgesamt mehr als 24 Millionen Euro. ARAMiS II wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit rund 15 Millionen Euro gefördert und vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) koordiniert. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die Webseite: www.aramis2.org

OpenSynergy ist Partner in diesem zweiten Verbundprojekt  ARAMiS II und wird dabei seine Virtualisierungstechnologie in das Projekt einbringen. Sie ermöglicht die Teilung der Ressourcen des Prozessors zwischen Anwendungen mit unterschiedlicher Kritikalität.

Die Ergebnisse des Verbundprojekts werden dazu beitragen, Multicore-Prozessoren im industriellen Alltag effizient einzusetzen. Die erarbeiteten Lösungen werden somit auch der weltweiten Automobilindustrie zu Gute kommen. OpenSynergy’s Hypervisor wird durch die Mitwirkung in dem Projekt seine Qualität als Produkt mit dem besten und neuesten Standards verstärken.        

Forschungsprojekt EURO-MILS 

Die Integration von Infotainment-Systemen zwecks Anbindung des Autos an externe Netze ebenso wie die Reduzierung der ECUs verlangen nach Konzepten, die die Integration von Software-Systemen mit heterogenen Sicherheitsanforderungen ermöglichen. Diese Ausgangssituation veranlasste 14 Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus fünf europäischen Ländern sich am 01.10.2012 zum sogenannten EURO-MILS-Projekt zusammenzuschließen. Die Projektpartner beabsichtigen gemeinsam eine Lösung für vertrauenswürdige IKT (Informations und Kommunikationssysteme) zu entwickeln. Diese Lösung baut auf dem grundsätzlichen Ansatz der MILS (Multiple Independent Levels of Security) Architektur auf. Die MILS-Architektur basiert auf der Virtualisierungstechnologie. Das Ziel von EURO-MILS ist es, mit der erarbeiteten Virtualisierungslösung einen europaweiten Zertifizierungsstandard zu erreichen. Das Projekt arbeitet dabei Domänen-übergreifend. Zieldomänen sind insbesondere die Automobilindustrie und die Luftfahrt. OpenSynergy ist der einzige Automotive-Partner im EURO-MILS-Projekt. Damit hat sich das Unternehmen selbst verpflichtet, sich für eine Zertifizierung von Automotive-Virtualisierungstechnologie einzusetzen.

EURO-MILS is co-financed by the European Commission from the European Union Seventh Framework Programme (FP7/2007-2013) under grant agreement n°318353 (EURO-MILS project: http://www.euromils.eu ).

 

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Hardware Partner

Mitglied